Gemeinde Schwanau

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Neujahrsempfang 2026: Mut, Zuversicht, Eigenverantwortung & Wir-Gefühl

Zum zweiten Mal hat die Gemeinde Schwanau zum öffentlichen Neujahrsempfang in die Silberberghalle in Allmannsweier eingeladen. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger, sowie geladene Gäste sind der Einladung gefolgt.
 
Bürgermeister Marco Gutmann konnte neben den Bürgerinnen und Bürgern, Gästen aus Politik, Wirtschaft, Vereinsvertretern auch zahlreiche Bürgermeister aus der Region begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von Melanie Schäfer, die von Georg Eichhorn am E-Piano begleitet wurde.
 
Bereits zu Beginn unterstrich der Bürgermeister, dass dieser Empfang weit mehr als ein formeller Termin sei: In einer schnelllebigen Zeit stelle er einen Moment des Innehaltens und der Besinnung auf das dar, was die Menschen in Schwanau verbindet.
 
In seiner Neujahrsansprache zeichnete Gutmann ein realistisches Bild des vergangenen Jahres. 2025 sei geprägt gewesen von Krisen, Konflikten und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Dennoch habe Schwanau vieles gemeinsam bewältigt, wie beispielsweise die wichtige Investitionen des Landessanierungsprogrammes, sowie die Bau- und Gewerbeflächenentwicklungen. Diese Entwicklungen ermöglichen der Gemeinde Schwanau in der Zukunft positive Entwicklungschancen. Besonders deutlich wurde er beim Thema Finanzen: Die Lage der Kommunen sei durch stetig neue, übertragene Aufgaben mehr als angespannt und lasse kaum noch Spielräume. „Das muss sich ändern, um handlungsfähig zu bleiben“, forderte Gutmann mit Blick auf die übergeordnete Politik.
 
Für das Jahr 2026 gab Bürgermeister Marco Gutmann eine klare Richtung vor. Die zentralen Schlagworte für die kommenden Monate lauten: Mut, Zuversicht, Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn. Konkret stehen große Infrastrukturprojekte auf der Agenda, darunter:
Der Neubau der Grundschule, die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung, der weitere Ausbau der zentralen Wasserversorgung. Ein besonderer Dank gilt dem Land Baden-Württemberg für die Förderung des Ringschlusses in der Wasserversorgung, was für die Gemeinde und die kommenden Generationen von großer Bedeutung sein wird.
 
Mit Blick auf die kommende Landtagswahl am 8. März 2026 rief Gutmann dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Demokratie sei kein Selbstläufer, sondern lebe vom Mitmachen, Mitdenken und der Mitverantwortung jedes Einzelnen.
 
Ein lebendiger Höhepunkt des Abends war die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Gemeinde sind wir alle – Schwanau auf dem Weg in die Zukunft“. Vertreter verschiedener Lebensbereiche kamen zu Wort. Emmi Euler für die Jugend, Pfarrerin Christine Egenlauf für die Kirchen, Rektor Moritz Heinicke für die Schulen, Mario Leutner für die Vereine und Christine Käsinger für die mittelständischen Betriebe. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion schilderten unter der Moderation von Uwe Baumann, was die Gemeinde Schwanau ausmacht, über welche Stärken sie verfügt und welche Verbesserungspotenziale in der Zukunft genutzt werden sollten, sodass die Gemeinde weiterhin lebenswert bleibt. 
 
Für ihre langjährige, verdienstvolle Vorstandstätigkeit bei den Bäschili Hexe Allmeschwier e.V. wurde Frau Claudia Probst mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Bürgermeister Gutmann würdigte ihr langjähriges Engagement als Vorbild: Ehrenamt sei eine Haltung, auf der sich die gesamte Gesellschaft aufbaue.
 
Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfang 2026 konnten die zahlreichen Besucher den Abend beim Stehempfang und bei gemeinsamen Gesprächen ausklingen lassen.

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